Freitag, 19.03.2010
Total Friedlich
So nannte laut ddp eine Polizeisprecherin den Verlauf des heutigen Protestmarschs durch die Essener Innenstadt, mit dem Mitarbeiter, Freunde, Förderer und Zuschauer der TuP (Theater- und Philharmonie) gegen die Bedrohung von Schauspiel, Oper, Ballett und Philharmonie durch die Sparpläne des Kämmerers demonstrierten. Passt ja auch, Theater- und Opernmacher protestieren halt kreativ statt krawallig:
Donnerstag, 18.03.2010
Hagens Banane
Montag, 15.03.2010
Die Bielefeld-Verschwörung
Jetzt versuche ich seit gestern, meine Gedanken über meinen Freitagsreiseöffentlichkeitsmarathon loszuwerden ... allein, Blogg.de zickt dermaßen beim Speichern rum, dass dagegen jeder Gedanke an immer wieder bemängelte Bahnverspätungen (die mir erfreulicherweise diesmal nahezu komplett erspart blieben) oder auch die Bielefeld-Verschwörungstheorien albern erscheint. Bielefeld gibt es wirklich und das auch jenseits des Bahnhofs, hab ich ja nun selbst gesehen. Was aber ist mit Blogg.de?
Mittwoch, 10.03.2010
Links
Nein, ich bin weder plötzlich parteipolitisch unterwegs noch hinterhältig und gemein, und es geht auch nur am Rande darum, dass es mir schleierhaft ist, warum es mir seit Tagen bei Blogg.de unmöglich ist, Links zu setzen (aber ich hoffe schwer, die Funktion kehrt zurück - es reicht, dass die Statistikfunktion ebenso auf Nimmerwiedersehen verschwand wie die Möglichkeit, der/die/das Bloggroll zu bearbeiten). Vielmehr ist David Mitchells Der Wolkenatlas ein wunderschönes Beispiel für vernetztes Erzählen auf schlichtem Papier ...
Sonntag, 07.03.2010
Was für die Ohren ....
... und, zumindest in vielen Fällen, auch für die Augen gibt's bei meinen Lesungen. Sowohl in Lage (am 12.03.10) als auch in Essen (am 21.03.10) werde ich neben spannender Literatur auch Gemälde im Gepäck haben. Inzwischen stehen schon wieder eine ganze Reihe Lesungen für dieses Jahr fest - für die Details jetzt bitte erstmal selbst weiterlesen. Dann wissen Sie, wann und wo Sie sich von mir vorlesen lassen können!
Samstag, 06.03.2010
Lückenbüßer
Erst sah es so aus, als wolle sich Essen lächerlich machen, indem es ohne Kulturdezernenten ins Kulturhauptstadtjahr ging. Dann fand es mit Andreas Bomheuer doch noch wen, der Oliver Scheytt (der sich lieber aufs Prestigeobjekt Ruhr.2010 konzentrieren mochte) nachfolgen wollte. Tja, und nun haben wir den Salat, oder wie soll man's sonst nennen, wenn der für die Stadtkultur zuständige Mensch meint, beim Sparen dürfte auch das Nachdenken über die Schließung ganzer Sparten der Theater- und Philharmonie nicht tabu sein?
Freitag, 05.03.2010
Antikulturdorf am Rande des Baldeneysees
So treffend bezeichnete Richard Rogler, heute abend zu Gast im Grillo-Theater, Essen. Ich finde, das haben sich die Stadtväter mit ihrem hirnlosen Sparwahn (nicht zu verwechseln mit der höchst seltenen Kunst des Haushaltens ...) und dem Gerede von Theater- bzw. Spartenschließungen verdient. Nicht nur weil Kulturhauptstadtjahr ist. Sondern auch, weil es idiotisch wäre, ein Sprechtheater wie das Grillo, das mehrfach als bestes Theater NRW ausgezeichnet war, und eine Weltklasseoper wie das Aalto kaputtzusparen. Ich kann da nur sagen: Hier riecht's nach Kulturkaputtjahr. Und ... Wahljahr ist auch, hier in NRW. Schade, dass ich noch von keiner Partei irgendwas nennenswertes in Sachen Kulturpolitik gehört oder gelesen habe.
Donnerstag, 04.03.2010
Kultursumpf
Einerseits erscheint mir die Kultur in der Politik wie eine Art Sumpfdotterblume zwischen lauter Rosen und Lilien - da zieht's niemanden hin, der in Partei, Rat oder Parlament was werden will. Andererseits verlaufen meine Bemühungen, einen parteilosen Weg in die Kulturpolitik "meiner" Stadt Essen zu finden, im aus berufenem Mund vorhergesagten Treibsand. Heute gab's dann obendrein - mal wieder, siehe letzten März - Hiobsbotschaften aus der städtischen Sparpolitik: Ausgerechnet im Kulturhauptstadtjahr und kurze Zeit nachdem die Sparpläne der TuP (Theater und Philharmonie) vom Rat der Stadt wie auch vom Regierungspräsidenten gelobt wurden, schlägt der Stadtkämmerer dermaßen mit der Sparkeule um sich, dass man die Schließung einzelner Sparten fürchten muss. Mir reicht's. Und deshalb gibt's ab heute eine neue Kategorie in meinem Blogg: Willkommen im Kultursumpf!
Dienstag, 02.03.2010
Mehr Verlockungen ;-)
Schon vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass ich hier im Blogg zwar meiner Freude über das Erscheinen von Nach seinem Bilde, meinem Beitrag zur Erotikkrimianthologie Sterbenslust, Ausdruck verliehen habe - aber vergaß, dem eine Leseprobe aus der Geschichte folgen zu lassen. Das hole ich hiermit also nach ...
Donnerstag, 25.02.2010
Und ewig lockt das Weib ...
Dass ich mich in Sachen Musik, isb. sämtlicher klassischer Varianten, als Analphabetin fühle, hab ich sicher schon mal erwähnt. Aber das muss ja nichts heißen bzw. das heißt in meinem Fall ganz sicher nicht, dass ich deshalb Ohren und Finger davon ließe. Gestern war ich also im Aalto, um mich zwei Stunden lang Alban Bergs Oper Lulu auszusetzen. Ein Experiment. Und nun dazu der höchst persönliche, äußerst subjektive und ein wenig synästhetisch eingefärbte Bericht ...
Sonntag, 21.02.2010
Schreibdenken Bildskizzen
Wenn ich wüsste, wie ich das Nachdenken über das Schreiben von Roman No. 4 mit Worten beschreiben kann,
müsste ich keine Bilder verwenden, die eh nur halb passen:Donnerstag, 18.02.2010
Herztier mit Worthirn
Schon seit Stunden zieht es mich zum Blogg, allein, das Telefongeklingel hielt mich ab. Dabei ist das Ziehen an sich überraschend oder doch unzeitig - aber das mag wohl eine Nebenwirkung sein, wenn ich Herta Müller lese. Und damit mein Hirn nun wieder frei wird für meine Worte, mein Schreiben, muss ich mich eine Runde über ihr merk-würdiges Herztier verbreiten.
Mittwoch, 17.02.2010
Ausgelesen
Fünf höchst unterschiedliche Autoren, fünf komplett verschiedene Bücher, vereint nur durch die Tatsache, dass ich sie kürzlich gelesen habe: Wie schreib ich da am besten drüber? Fangen wir mit meinem größten Irrtum an - monatelang hatte ich mich von Cover und Titel von Gilles Paris' Buch Autobiografie einer Pflaume abschrecken lassen. Und dann hat es mich überraschend gut auf der Fahrt nach Flensburg unterhalten.
Dienstag, 16.02.2010
Eingeschoben
Komme mal wieder zu so gut wie nix - jedenfalls, was das Blogg und leider auch meine privaten Mails angeht. Deshalb gibt's heute nur ein Fundstück für alle, die womöglich bei der Lektüre von Rattes Gift Informations- und Diskussionsbedarf in Sachen Drogen & Sucht entdeckt haben: Wie wär's mit dem TAZ Blog zum Thema?
Montag, 15.02.2010
Ein- oder Ausblick?
Drinnen oder draußen, wo ist sie denn nun, die blonde Dame?

Sonntag, 14.02.2010
Ungelesenes unsortiert
Eiseskälte in Flensburg, Deutschland in schneeweiß mit etwas Matsch oder vielleicht doch die Bücher, die ich in den letzten Tagen und Wochen gelesene habe, das waren die Themen, die mir für heute im Kopf herumschwirrten. Aber, nichts da oder vielmehr: noch nicht. Jetzt gibt's erstmal unsortiertes Gedankengesumm zu dem derzeit meistdiskutierten Plagiat von Deutschlands aktuellem Junggenie mit Fräuleinwunderbonus oder wie immer man den Hype um Helene Hegemanns Erstlings(abschreib/zusammenkopier/geniestreich/kritikbegeister/skandalaufschreierezeug)Werk nennen soll. Gelesen hab ich's nicht, also, wer was zum Buch selbst sucht, muss anderswo weitersuchen. Mich beschäftigen grad zwei Fragen: Was ist ein Plagiat und wozu Junggenies?
Montag, 08.02.2010
Hören statt Lesen

Samstag, 06.02.2010
Bettlektüre
Die Welt hat sich gegen mich und mein armes Blogg verschworen. Wenn ich nicht grad tief abgetaucht bin in die Achtziger Jahre, in denen mein nächster Roman spielen wird, schreib ich Angebote und Kostenvoranschläge für Lektorate und dergleichen mehr. Mitten rein platzte vorgestern schon ein brandneues Buch: Sterbenslust heißt die Anthologie mit erotischen Krimis, unter denen sich auch einer aus meiner Feder befindet. Wobei - Feder ist ein gutes Stichwort: Heute früh wollte ich vor dem Aufstehen nur kurz in dem Band blättern ...

Donnerstag, 04.02.2010
Mehr Ratte fürs Ohr
Lesung auf der Krimi-Couch verpasst? Dafür vom "Tatort NRW" Lust bekommen, mehr von Ratte & Charlie zu hören, aber keinen Nerv bis zum nächsten Lesungstermin zu warten? Kein Problem. Im Reviercast gibt's Romanausschnitte aus der Januarlesung satt. Und hier geht's los mit Rattes Gift ...
Montag, 01.02.2010
Rattes Gift für die Ohren
"Ein Krimi, der in Ostfriesland spielt geschrieben von einer Autorin, die aus dem Rheinland kommt und seit 20 Jahren in Essen lebt. So gesehen kommt "Tatort NRW" etwas ungewöhnlich daher. [...] "Rattes Gift" heißt der neue Kriminalroman von Mischa Bach, der im Drogenmilieu spielt und mindestens so sehr Liebesgeschichte wie Krimi ist, aber Mischa Bach ist auch so sehr Schriftstellerin wie Malerin." Das und noch mehr sagt Bettina Papenfuß über Ratte & mich, und zu hören war das heute nachmittag auf WDR 2 bzw. ist es noch hier.
Samstag, 30.01.2010
Erzähl mir was
Donnerstag, 28.01.2010
Schneetreiben
Sonntag, 24.01.2010
Euphorischer Schwindel
Kirche und Krimi, das passt nicht nur im sogenannten englischen Landhauskrimi der klassischen Art, das passt ganz besonders in Essen. Und, Wunder oh Wunder, als es am vergangenen Donnerstag an mir war, bei der 19. Krimicouchlesung auf dem roten Sofa neben Krimipfarrer Steffen Hunder Platz zu nehmen, war das zugleich der erste niesanfallfreie Tag. Besser war das. Vorab hatte ich eine Verabredung zu Aufnahmen für ein WDR-Feature und die Lesung selbst wurde für den Reviercast aufgenommen.
Samstag, 23.01.2010
Ich und sonst niemand
Ich geb's ja zu: Besonders hoch waren meine Erwartungen an die gestrige Premiere von Henrik Ibsens Peer Gynt am Schauspiel Essen wahrlich nicht. Der Stoff gehört zu den verworrensten Geschichten, die ich kenne; Edward Griegs Musik ist dagegen melancholischer Pathos pur - ich konnte noch nie so recht verstehen, was Ibsen mir mit seiner Bearbeitung norwegischer Feenmärchen eigentlich sagen wollte. All das hat jedoch Regisseur Roger Vontobel glücklicherweise nicht tangiert. Chapeau, das muss gleich zu Anfang gesagt werden.
Dienstag, 19.01.2010
Erfreulicher Presseschnipsel
Kurzkrimis sind nicht oft Gegenstand von Rezensionen, aber manchmal passiert's eben doch: "Es muss ja auch nicht immer nur Prominenz in einer Anthologie vertreten sein. Bisweilen gibt es gerade bei den nicht so bekannten Namen erstaunliche Ergebnisse wie in "Hängen im Schacht" z.B. der äußerst subtile Kurzkrimi "Asphaltgeflüster" von Mischa Bach, der sich durch ein beeindruckendes Thema und eine große atmosphärische Dichte auszeichnet. Mehr davon wären ein ausgezeichnetes Krimi-Aushängeschild für die Europäische Kulturhauptstadt 2010 gewesen." Das schreibt Marianne Possmann in ihrer EKZ-Kritik und zaubert damit ein Katzengrinsen in mein Schnupfengesicht. :-)
Montag, 18.01.2010
Wirrsinggedanken
Immer noch niese und schnupfe ich vor mich hin, immer noch hab ich das Gefühl, beim Denken ein Stück weit durch Wattebrei zu waten. Erkältungsbegleiterscheinungen ... von denen es nur eine gute gibt: Wer mehr Pausen machen muss, hat mehr Zeit zum lesen. Heute waren es die letzten Seiten von Hélène Grimauds Wolfssonate.
Samstag, 16.01.2010
Rabäh

Sonntag, 10.01.2010
Jetzt aber ....
.... soll es losgehen mit Ruhr2010. Daisy zum Trotz war gestern bei Schnee, Eis und unter Salzstreuereinsatz zwischen den einzelnen Darbietungen die Eröffnung auf der Zeche Zollverein. Ich war nicht dabei. Nichts gegen das Kulturhauptstadtjahr und auch nichts gegen verrückte Ideen (wie soll man den Einfall, ein Eröffnungsfest Mitte Januar als Freiluftveranstaltung zu machen, sonst nennen?) - aber ich bin nun mal kein Mensch für Massenveranstaltungen ...

Mittwoch, 06.01.2010
Ohne Titel
Doch, das ist schon der richtige Titel, nämlich der eines alten, aber in dieser Form unveröffentlichten Prosatextes. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie sich ein Absturz ins Innere, eine Turbodepression anfühlt, gibt's nur eins: Weiterlesen!
Dienstag, 05.01.2010
Zu müde für Worte
Winterlandschaft; ich hab's ja noch nicht mal geschafft, die weiße Pracht zu fotografieren - geschweige denn zu malen ...